Wednesday, September 11, 2013

Sieben Thesen zum Change - Strategien eines Kommunikationschefs (Teil 4)

These 4: Dialogorientierte Kommunikation fördert Verständnis, Akzeptanz und Diskussion

In Zeiten tiefgreifender Veränderungen ist eine dialogorientierte Kommunikation essentiell, weil sie ein deutlich grösseres Motivationspotenzial als die Einweginformation aufweist. Denn nur ein offener Austausch von Argumenten auf Augenhöhe kann sicherstellen, dass die verschiedenen Anspruchs-gruppen eine Information erhalten und auch verstanden haben.
Unternehmen, Institutionen und Organisationen setzen heute zwar eine Vielzahl von Kommunikationsmitteln und -massnahmen ein. Dennoch bereitet das Loslassen von der zentralisierten Push-Kommunikation und der gezielte Einsatz elektronischer Medien zur Steuerung des Dialogs noch oft Mühe - vor allem bei negativ belasteten Veränderungen. Dabei ermöglichen Intranet, Unternehmensblog, Foren, Social Software, usw. eine zeitnahe, direkte, kostengünstige und auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene Zwei-Weg-Kommunikation.
Damit allein ist es allerdings nicht getan: Es müssen alle geeigneten Kanäle benutzt und Massnahmen entwickelt werden, die negative Emotionen auf Veränderungen dämpfen und positive Reaktionen stärken. Dazu gehört auch die Pflege eines echten "Face-to-Face" Dialogs vom Topmanagement bis zu den Teamleadern in den Abteilungen und den Mitarbeitenden. Untersuchungen zeigen, dass das direkte Gespräch nur schwer durch andere Formen der Kommunikation zu ersetzen ist.
(Fortsetzung mit These 5 folgt)

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