Monday, July 29, 2013

"Science of Persuasion" - or what is PR?

This interesting short video on the "Science of Persuasion" made me think what public relations really is. I would recommend that all marketing people have a look into it before planning a new campaign.

Tuesday, July 23, 2013

2013 Trends in Global Employee Engagement

An interesting research report by AON provides interesting insight into global employee engagement trends over the last few years. Among the key findings is that engagement levels are on the rise globally but shifting across regions. However, worldwide, 4 out of 10 employees are still not engaged!

Monday, July 15, 2013

Sieben Thesen zum Change - Strategien eines Kommunikationschefs (Teil 2)

These 2: Für informierte Mitarbeitende sind Veränderungen keine Überraschung

Haben sie schon einmal herauszufinden versucht, wieviel Kenntnisse ihre Mitarbeitenden über den Zustand, die Veränderungen und die Trends jener Industrie oder Branche haben, in der sie tätig sind? Sie könnten erstaunt sein: Denn der Einzelne mag über Sinn und Zweck seiner eigenen Tätigkeit bis in die kleinste Einzelheiten Bescheid wissen, ein Produktmanager all die Vorzüge seines Produkts jederzeit aufzählen können, ein Produktionsmitarbeiter seine Maschine blind steuern können. Was aber ausserhalb des Unternehmens, in der Industrie abläuft, entzieht sich seiner Kenntnis. Solange er wie gewohnt seiner Arbeit nachgehen kann, wird er sich vielleicht auch nicht darum kümmern. Umso überraschter und hilflos wird er reagieren, wenn es im Unternehmen zu einer tiefgreifenden Veränderung kommt. Es fällt ihm schwer, diese zu verstehen und einzuordnen.

Die Bereitschaft zur Veränderung und deren Akzeptanz erhöhen

Umso wichtiger ist es, dass man seine Mitarbeitenden nicht nur über das Geschehen und den Geschäftsgäng im eigenen Unternehmen informiert, sondern laufend auch das grosse Bild der Industrie vermittelt und periodisch aktualisiert. Dies kann zum Beispiel mit entsprechenden Beiträgen auf dem Intranet, gelegentlichen Präsentationen oder Reportagen in der Mitarbeiterzeitschrift geschehen. Wie steht es um die Branche? Was sind die Herausforderungen? Wieso dieser zunehmende Kostendruck? Wo liegen die Wachstumschancen? Welche makroökonomischen Veränderungen sind gerade aktuell? Wohin geht die Reise? Was bedeutet dies für uns und unsere Strategie?
Mitarbeitenden, die über tiefere Kenntnisse der Vorgänge in ihrer eigenen Industrie und deren Umfeld verfügen, wird es leichter fallen, für einschneidende Massnahmen des Unternehmens Verständnis aufzubringen und sie zu akzeptieren. Entsprechende Ankündigungen kommen für sie nicht wie der Blitz aus heiterem Himmel, sondern entsprechen Ahnungen oder gar Erwartungen - sie sind keine Überraschung. Mit informierten Mitarbeitenden wird die Umsetzung anstehender Massnahmen leichter fallen und die Erfolgschance von Veränderungen grösser.
(Fortsetzung mit These 3 folgt)
 
 

Tuesday, July 9, 2013

Das Waterloo des Guerilla-Marketing (NZZ, 9. Juli 2013)

"Unternehmenskommunikation mithilfe von Halbinformationen ist riskant", schreibt Stefan Betschon in seinem Artikel in der NZZ vom 9. Juli 2013 über das Veröffentlichen von Vorabinformationen in ausgewählten Blogs, die Kommunikatoren - er meint wohl Journalisten? - zum Spekulieren animieren sollen. Damit hat er wohl Recht. Neu an dieser Form der UK ist aber nur der Einsatz digitaler Mittel. Schon zu Zeiten, als einzig die gedruckte Presse verfügbar war, wurden halb wahre "Gerüchte" per (anonymem) Telefon oder Fax gezielt in die Welt gesetzt, um Interessengruppen - oder auch die Börse... - zu beeinflussen und für eine bevorstehende Ankündigung zu sensibilisieren.      

Wednesday, July 3, 2013

Sieben Thesen zum Change - Strategien eines Kommunikationschefs (Teil 1)

These 1: Ein informelles Netzwerk hilft, Veränderungen frühzeitig zu erkennen

Kommunikationschefs kennen die Situation: Sie werden von der Unternehmensleitung über eine anstehende tiefgreifende Veränderung - z.B. Übernahme, Stellenabbau, Verkauf - erst dann informiert, wenn die Ankündigung unmittelbar bevorsteht. Die Zeit reicht vielleicht gerade noch für das Verfassen und Abstimmen einer Medienmitteilung, die gleichzeitig als interne Mitteilung dienen muss. Die Chance ist vertan, rechtzeitig ein integriertes Kommunikations-konzept zu entwerfen und umzusetzen, das den Bedürfnissen aller Anspruchsgruppen gerecht wird, über die faktische Ankündigung hinausgeht und bei den Betroffenen Akzeptanz weckt.
Als Kommunikationsverantwortlicher eines Unternehmens sollten sie sich deshalb nicht allein auf die allenfalls zu späte Information durch ihren CEO oder Vorgesetzten verlassen, sondern in ihrem Umfeld ein informelles Netzwerk aufbauen. Ein solches kann wertvolle Hinweise auf bevorstehende Veränderungen liefern und hilft, diese frühzeitig zu erkennen. Pflegen sie Kontakt zu jenen Managern, die bei strategischen Weichenstellungen involviert sein könnten? Beobachten sie deren Verhalten? Wo liegt etwas in der Luft? Was entspricht nicht mehr der Normalität? Schärfen sie ihr Sensorium.

Je früher man sich auf eine Veränderung vorbereiten kann desto besser

Warten sie nicht, bis der Vorgesetzte sie ruft und sie beauftragt, die längst geschriebene Medienmitteilung zu verteilen. Konkretisiert sich eine Vermutung oder kommt ihnen ein plausibles Gerücht zu Ohren, sprechen sie ihn ungeniert darauf an. Machen sie ihn darauf aufmerksam, dass ein frühzeitiger Einbezug der Kommunikation und ein gezieltes Management der Erwartungen zum guten Gelingen einer noch so überraschenden Ankündigung entscheidend beitragen kann. Ein ungestörtes Vertrauensverhältnis vorausgesetzt, wird er in einem solchen Moment kaum darum herumkommen, ihnen reinen Wein einzuschenken. Lassen sie sich umfassend informieren und genügend Zeit geben, die anstehende Veränderung mit einem überzeugenden, breit abgestützten Kommunikationskonzept vorzubereiten.                                (Fortsetzung mit These 2 folgt)      

Monday, July 1, 2013

Daniel Perrin: "Journalisten sind eher Störenfriede"

Das Ansehen der Journalisten verschlechtert sich - Prestige, Lohn und Unabhängigkeit sinken laufend. Hat der Beruf trotzdem Zukunft? Einer, der sich darüber Gedanken machen muss, ist Journalisten-Ausbildner Daniel Perrin im Interview mit "Persönlich". http://www.persoenlich.com/news/medien/zhaw-journalisten-sind-eher-st-renfriede-307517#.UdFucfkuh8G